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Panikattacke: Was tun? Ursachen, Symptome und schnelle Hilfe

Wenn die Angst plötzlich kommt…

Herzrasen.
Schwindel.
Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

Viele Betroffene denken in diesem Moment:

„Ich bekomme einen Herzinfarkt“
„Ich werde ohnmächtig“
„Ich halte das nicht aus“

Wenn Sie das kennen, sind Sie nicht allein.

 

Und das Wichtigste vorweg:
Eine Panikattacke ist nicht gefährlich – auch wenn sie sich extrem bedrohlich anfühlt.

 

Was ist eine Panikattacke?

Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende, intensive Angstreaktion des Körpers.

Typisch ist:

  • sie beginnt oft ohne klaren Auslöser
  • sie steigert sich innerhalb weniger Minuten
  • sie klingt von selbst wieder ab

Viele meiner Klienten berichten, dass die erste Panikattacke völlig unerwartet kam – beim Autofahren, im Supermarkt oder sogar zu Hause.

 

Genau diese Unvorhersehbarkeit macht sie so belastend.

 

Typische Symptome einer Panikattacke

Eine Panikattacke kann sich sehr unterschiedlich äußern.

Häufig sind:

  • Herzrasen oder starkes Herzklopfen
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Engegefühl in der Brust
  • Atemnot
  • Zittern oder Schwitzen
  • Übelkeit oder Magenprobleme
  • Gefühl von Kontrollverlust

Viele Betroffene sind überzeugt, dass etwas körperlich nicht stimmt.

 

In meiner Praxis höre ich oft:
„Ich war mehrfach beim Arzt – aber es wurde nichts gefunden.“

 

Was passiert bei einer Panikattacke im Körper?

Bei einer Panikattacke aktiviert der Körper in Sekunden die sogenannte:

Kampf-oder-Flucht-Reaktion

Das bedeutet:

  • Stresshormone werden ausgeschüttet
  • Herzschlag beschleunigt sich
  • Atmung wird schneller
  • Muskeln spannen sich an

Der Körper reagiert so, als wäre eine akute Gefahr vorhanden.

 

Das Problem:
Diese Reaktion wird ausgelöst, obwohl objektiv keine Gefahr besteht

 

Warum sich eine Panikattacke so schlimm anfühlt

Das Entscheidende ist:

Der Körper unterscheidet nicht zwischen echter und empfundener Gefahr

Das bedeutet:

  • Gedanken können körperliche Reaktionen auslösen
  • der Körper reagiert vollständig

 

Deshalb fühlen sich Panikattacken oft lebensbedrohlich an – obwohl sie es nicht sind.

 

Panikattacke: Was tun im akuten Moment?

Wenn eine Panikattacke auftritt, helfen folgende Schritte:

 

1. Atmung bewusst verlangsamen

Atmen Sie ruhig und kontrolliert:

4 Sekunden einatmen
6 Sekunden ausatmen

Das signalisiert dem Körper:
„Es ist keine Gefahr da“

 

2. Sich selbst beruhigen

Sagen Sie sich bewusst:

„Das ist eine Panikattacke – sie geht vorbei“

Das reduziert die Angst vor der Angst.

 

3. Fokus nach außen richten

Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Umgebung:

  • Was sehen Sie?
  • Was hören Sie?
  • Was spüren Sie?

Das bringt Sie aus dem inneren Alarmzustand heraus

 

4. Körper stabilisieren

  • Stellen Sie beide Füße fest auf den Boden
  • spüren Sie Ihren Körper bewusst

Das gibt Sicherheit

 

5. Nicht dagegen kämpfen

Ein häufiger Fehler:

Widerstand verstärkt die Panik

 

Besser:
akzeptieren, was gerade passiert

 

Warum Panikattacken immer wieder auftreten

Viele Betroffene entwickeln nach der ersten Attacke:

Angst vor der nächsten Panikattacke

Das führt zu:

  1. ständiger Anspannung
  2. erhöhte Aufmerksamkeit auf den Körper
  3. Interpretation von Körpersignalen als Gefahr

 

Ergebnis: die nächste Panikattacke

 

Typischer Verlauf aus der Praxis

Viele meiner Klienten berichten:

  • erste Panikattacke (oft überraschend)
  • starke Verunsicherung
  • zunehmende Vermeidung (z. B. Orte, Situationen)
  • Einschränkung im Alltag

 

Dieser Kreislauf kann sich über Monate oder Jahre verstärken.

 

Die eigentlichen Ursachen von Panikattacken

Panikattacken haben fast immer tiefere Ursachen.

Häufig sind es:

  • unbewusste emotionale Muster
  • Stress und Überforderung
  • innere Konflikte
  • erlernte Reaktionen

 

Diese Prozesse laufen meist unbewusst ab.

 

Warum viele Betroffene nicht dauerhaft weiterkommen

Typische Strategien sind:

  • Ablenkung
  • Vermeidung
  • „sich zusammenreißen“

Diese helfen kurzfristig – aber nicht langfristig.

Warum?

 

Weil die Ursache bestehen bleibt.

 

Wie Hypnose bei Panikattacken helfen kann

Hypnose setzt genau dort an, wo Panik entsteht:

im Unterbewusstsein

Ziel ist:

  • unbewusste Auslöser zu verändern
  • emotionale Reaktionen zu lösen
  • den Körper zu beruhigen

Aus meiner Erfahrung aus über 10.000 Sitzungen zeigt sich:

 

Wenn sich die innere Reaktion verändert, verschwinden oft auch die Panikattacken.

 

Wie schnell kann sich etwas verändern?

Viele Betroffene fragen sich:

„Wie lange dauert es, bis es besser wird?“

In der Praxis zeigt sich:

 

  • erste Veränderungen oft relativ schnell
  • nachhaltige Stabilität entwickelt sich über mehrere Sitzungen

Fühlen Sie sich hier wieder?

Wenn Sie:

  • wiederholt Panikattacken erleben
  • Angst vor der nächsten Attacke haben
  • sich im Alltag eingeschränkt fühlen

 

Dann ist es sinnvoll, die Ursache gezielt anzugehen.

 

Ihr nächster Schritt

In einem persönlichen Gespräch klären wir:

  • warum Ihre Panikattacken auftreten
  • welche Auslöser eine Rolle spielen
  • wie Hypnose gezielt helfen kann

 

Vereinbaren Sie gerne einen Termin für ein  Erstgespräch.

Panikattacken sind extrem belastend –
aber sie sind veränderbar.

Entscheidend ist nicht nur, die Symptome zu kontrollieren,
sondern die Ursache zu lösen.

 

Häufige Fragen zu Panikattacken

 

Was hilft sofort bei einer Panikattacke?

Langsame Atmung, Fokus nach außen und Akzeptanz der Situation.

 

Wie lange dauert eine Panikattacke?

Meist zwischen wenigen Minuten und etwa 30 Minuten.

 

Sind Panikattacken gefährlich?

Nein, sie sind körperlich ungefährlich – auch wenn sie sich bedrohlich anfühlen.

 

Können Panikattacken von alleine verschwinden?

Manchmal ja – häufig bleiben sie jedoch bestehen, wenn die Ursache nicht verändert wird.

 

Kann Hypnose bei Panikattacken helfen?

 

Ja, da sie direkt an den unbewussten Ursachen ansetzt.


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