Raucherentwöhnung durch Hypnosetherapie.

Hypnose ist eine Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören.

Wenn Zigaretten, Tabak, Zígarren, E-Zigaretten oder Sisha zur Sucht werden.

 

Suchtverhalten und Tabakabhängigkeit nach ICD-10 (International Statistical Classification of Diseaes und Health Problems)

Tabakabhängigkeit ist unter der Rubrik "Psychische und Verhaltensstörung durch psychotrope Substanzen" klassifiziert. Nach ICD-10  kann die Diagnose Tabakabhängigkeit gestellt werden, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien mindestens einen Monat lang gleichzeitig aufgetreten sind:

  1. Starkes Verlangen/Zwang, Tabak zu konsumieren
  2. Verminderte Kontrolle über Tabakgebrauch; erfolgloser Versuch/ anhaltender Wunsch, Gebrauch zu verringern/kontrollieren
  3. Körperliches Entzugssyndrom bei Verringern oder Absetzen des Tabaks
  4. Toleranzentwicklung
  5. Vernachlässigung von Interessen oder Vergnügen zugunsten des Tabakkonsums,
  6. Anhaltender Gebrauch trotz schädlicher Folgen

Allgemeine Informationen

Der Tabakkonsum steigt mit zunehmendem Alter: Junge Menschen rauchen meist nur gelegentlich, erst mit zunehmendem Alter wird vermehrt täglich und stärker geraucht. So rauchen mehr als die Hälfte der 18- bis 20-jährigen Raucher nur gelegentlich (Männer: 49,7 Prozent, Frauen: 58,7 Prozent). Unter den 30- bis 39-jährigen Rauchern ist ein Viertel Gelegenheitsraucher, und mehr als ein Drittel (35,2 Prozent) rauchen stark (mehr als 20 Zigaretten am Tag). Unter den Raucherinnen dieser Altersklasse sind 32,3 Prozent Gelegenheitsraucherinnen und 13,4 Prozent starke Raucherinnen. Von den 60- bis 64-jährigen männlichen Rauchern sind nur 18,2 Prozent Gelegenheitsraucher, aber 44,5 Prozent starke Raucher; unter den Raucherinnen dieser Altersklasse sind 27,4 Prozent Gelegenheitsraucherinnen und 31,5 Prozent starke Raucherinnen.


Jugendliche fangen durchschnittlich im Alter von 15,1 Jahren an zu rauchen. Unter den 11- bis 17-Jährigen rauchen insgesamt 12 Prozent zumindest gelegentlich, wobei der Anteil der Raucher mit zunehmendem Alter ansteigt. Unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 24 Jahren rauchte im Jahr 2013 etwa jeder Vierte: 25,9 Prozent der Jungen und jungen Männer und 19,2 Prozent der Mädchen und jungen Frauen.




 

Das Rauchverhalten unterscheidet sich auch nach dem Sozialstatus, der anhand des Bildungsniveaus, der beruflichen Stellung und der Einkommenssituation gemessen wird: Mit steigendem Sozialstatus sinkt der Raucheranteil – bei Männern in allen Altersgruppen, bei Frauen lediglich im mittleren Lebensalter. Jugendliche aus Familien mit niedrigem sozialen Status rauchen häufiger als Gleichaltrige aus Familien mit hohem sozialen Status. Zudem rauchen sie auch eher täglich als nur gelegentlich

Im Jahr 2013 starben in Deutschland rund 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Damit waren 13,5 Prozent aller Todesfälle durch das Rauchen bedingt. Der größte Anteil der durch das Rauchen bedingten Todesfälle entfällt auf Krebserkrankungen (bei Männern: 51,9 Prozent, bei Frauen: 40,5 Prozent), gefolgt von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes (bei Männern: 29,1 Prozent, bei Frauen: 31,8 Prozent) und Atemwegserkrankungen (bei Männern: 18,9 Prozent, bei Frauen: 27,6 Prozent).

Frauen sterben deutlich seltener an den Folgen des Rauchens als Männer. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass Frauen schon immer seltener und in geringerem Ausmaß geraucht haben als Männer. Zum anderen ist der Raucheranteil unter Frauen erst angestiegen, als das Rauchen bei Männern schon mehrere Jahrzehnte weit verbreitet war.  Daher macht sich die erhöhte Sterblichkeit infolge von tabakbedingten Krankheiten bei Männern um Jahrzehnte früher bemerkbar als bei Frauen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Anzahl der tabakbedingten Todesfälle der Frauen zunehmend jener der Männer angleichen wird.

Quelle: Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2016

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