Seit mehr als 15 Jahren arbeite ich therapeutisch mit Hypnose.
In dieser Zeit habe ich über 10.000 Hypnosesitzungen mit Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen durchgeführt.
Viele meiner Patientinnen und Patienten kommen zu mir, nachdem sie bereits viel versucht haben. Sie haben versucht, ihre Ängste zu kontrollieren, innere Unruhe zu beruhigen oder belastende Gedanken und Reaktionsmuster bewusst zu verändern.
Und trotzdem reagieren Gedanken, Gefühle oder der Körper immer wieder auf eine Weise, die sich der bewussten Kontrolle zu entziehen scheint. Diese Erfahrungen haben meine therapeutische Arbeit und meinen Blick auf psychische Veränderungsprozesse entscheidend geprägt.
Eine der wichtigsten Erfahrungen meiner therapeutischen Arbeit ist, dass ähnliche Symptome sehr unterschiedliche Hintergründe und innere Prozesse haben können.
Zwei Menschen können unter Angst leiden – und dennoch kann das, was ihre Angst auslöst oder aufrechterhält, vollkommen unterschiedlich sein.
Das Gleiche gilt für innere Unruhe, Schlafprobleme, psychosomatische Beschwerden oder belastende Verhaltensmuster.
Deshalb arbeite ich nicht mit standardisierten Hypnoseskripten oder einer „Hypnose von der Stange“.
Für mich beginnt therapeutische Arbeit mit einer entscheidenden Frage:
Welcher innere Prozess hält das Problem dieses Menschen aufrecht?
Denn nicht immer ist das sichtbare Symptom das eigentliche Problem.
Angst kann eine erlernte Reaktion sein. Innere Unruhe kann mit einer dauerhaft erhöhten inneren Wachsamkeit verbunden sein. Grübeln kann der Versuch sein, durch permanentes Denken Kontrolle und Sicherheit herzustellen.
Die Aufgabe therapeutischer Arbeit besteht für mich deshalb nicht darin, ein Symptom einfach „wegzumachen“.
Es geht darum, die individuellen inneren Zusammenhänge eines Menschen zu verstehen und einen therapeutischen Zugang zu entwickeln, der zu seiner persönlichen Situation passt.
Nicht möglichst viele Methoden entscheiden über gute therapeutische Arbeit. Entscheidend ist, den Menschen und die Prozesse hinter seinem Problem zu verstehen.
Menschen wissen häufig sehr genau, was sie verändern möchten.
Sie wissen, dass eine bestimmte Angst rational kaum begründbar ist. Sie wissen, dass permanentes Grübeln keine Lösung bringt. Oder sie erkennen längst, dass bestimmte Gewohnheiten und Reaktionsmuster ihnen nicht guttun.
Und trotzdem reagieren Gedanken, Gefühle oder der Körper immer wieder auf die gleiche Weise.
Genau dieser Unterschied zwischen bewusstem Wissen und automatischer innerer Reaktion hat mich schon früh an der Hypnose fasziniert.
Denn viele menschliche Reaktionen entstehen nicht erst nach einer bewussten Entscheidung.
Angst kann innerhalb von Sekunden auftreten. Der Körper reagiert mit Anspannung, Herzklopfen oder innerer Unruhe, noch bevor ein Mensch die Situation bewusst eingeordnet hat.
Auch Gedanken und innere Bilder können scheinbar automatisch entstehen und immer wieder ähnliche emotionale Reaktionen auslösen.
Hypnose ermöglicht einen besonderen Zugang zu inneren Wahrnehmungs-, Reaktions- und Verarbeitungsprozessen.
Für mich ist Hypnose deshalb kein Showeffekt und keine Form des Kontrollverlusts.
Hypnose ist ein therapeutisches Werkzeug.
Im Laufe vieler Jahre und tausender Hypnosesitzungen hat sich meine therapeutische Vorgehensweise kontinuierlich weiterentwickelt.
Ich habe unterschiedliche hypnotherapeutische, psychologische und systemische Ansätze kennengelernt, intensiv studiert und in der praktischen therapeutischen Arbeit eingesetzt.
Mit zunehmender Erfahrung wurde mir jedoch immer deutlicher:
Nicht die Anzahl der Methoden entscheidet über die Qualität therapeutischer Arbeit.
Entscheidend ist die Fähigkeit, zu erkennen, welcher innere Prozess ein Problem aufrechterhält und welcher therapeutische Zugang für den einzelnen Menschen sinnvoll sein kann.
Aus dieser praktischen Erfahrung ist die Brökelmann-Methode™ entstanden.
Sie beschreibt meine individuell ausgerichtete therapeutische Vorgehensweise und verbindet Hypnose mit psychologischen, systemischen und neurobiologisch orientierten Perspektiven.
Dabei steht nicht eine bestimmte Hypnosetechnik im Mittelpunkt.
Im Mittelpunkt steht der Mensch.
Seine persönliche Geschichte. Seine bisherigen Erfahrungen. Seine individuellen Reaktionsmuster und die Frage, welche inneren Prozesse an der Entstehung oder Aufrechterhaltung seines Problems beteiligt sein können.
Meine therapeutische Arbeit folgt deshalb keinem standardisierten Hypnoseskript.
Verstehen. Lösen. Verändern. Leben.
Diese vier Begriffe beschreiben für mich einen therapeutischen Prozess, der nicht bei der kurzfristigen Unterdrückung eines Symptoms stehen bleiben soll.
Mehr als 15 Jahre therapeutische Praxis bedeuten für mich nicht, mit dem Lernen aufzuhören.
Im Gegenteil.
Je mehr Menschen ich therapeutisch begleiten durfte, desto deutlicher wurde mir, wie wichtig es ist, praktische Erfahrung regelmäßig mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und fachlicher Weiterbildung zu verbinden.
Deshalb habe ich meine Ausbildung in den vergangenen Jahren kontinuierlich erweitert – national und international.
Dabei ging es mir nie darum, möglichst viele Zertifikate zu sammeln.
Mein Ziel war und ist es, psychische Prozesse aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven besser zu verstehen und dieses Wissen verantwortungsvoll in meine therapeutische Arbeit einfließen zu lassen.
Neben meiner langjährigen Aus- und Weiterbildung in Hypnose und Hypnotherapie war es mir wichtig, mein Verständnis psychischer Prozesse kontinuierlich zu vertiefen.
Ein wichtiger Bestandteil meiner fachlichen Entwicklung ist mein weiterbildendes Studium im Bereich Klinische Psychologie an der London Metropolitan University, dort im Masterstudium das Modul "Klassifikation, Diagnostik und Therapie psychischer Störungen I"
Die intensive Beschäftigung mit psychischen Störungsbildern, psychologischen Zusammenhängen und psychotherapeutischen Konzepten erweitert meinen Blick auf therapeutische Prozesse und ergänzt meine langjährige praktische Erfahrung aus mehr als 10.000 Hypnosesitzungen.
Therapeutische Erfahrung und psychologisches Fachwissen gehören für mich zusammen.
Ich habe mich insbesondere in folgenden Bereichen intensiv weitergebildet:
Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit durfte ich unter anderem von international anerkannten Persönlichkeiten aus den Bereichen Hypnose, Psychotherapie und Kommunikation lernen.
Dazu gehören beispielsweise:
Diese und viele weitere Weiterbildungen haben meinen therapeutischen Blick erweitert und meine heutige Arbeitsweise geprägt.
Nicht einzelne Techniken stehen dabei im Mittelpunkt.
Sondern die Frage,
welcher therapeutische Zugang dem einzelnen Menschen in seiner individuellen Situation am besten helfen kann.
Berufliche Qualifikation
Jeder Mensch erlebt eine therapeutische Sitzung anders.
Dennoch begegnen mir in den Rückmeldungen meiner Patientinnen und Patienten immer wieder ähnliche Beschreibungen meiner therapeutischen Arbeit:
Ich fühle mich sicher und gut aufgehoben.
Sie gehen ruhig, behutsam und einfühlsam auf mein Anliegen ein.
Sie erklären Zusammenhänge verständlich und nehmen sich Zeit für meine Fragen.
Ich habe das Gefühl, mit meinem persönlichen Anliegen ernst genommen zu werden.
Die Hypnose fühlt sich angenehm und überraschend leicht an.
Schon nach wenigen Sitzungen nehme ich Veränderungen in meinem Erleben wahr.
Ihre Erfahrung und Ihre ruhige Art geben mir Vertrauen in den therapeutischen Prozess.
Diese Rückmeldungen bedeuten mir viel.
Denn neben aller fachlichen Erfahrung ist für mich eines entscheidend: Therapeutische Arbeit braucht Vertrauen, Klarheit und einen respektvollen Umgang mit der persönlichen Geschichte eines Menschen.
