Es gibt Ausnahmen und Kontraindikationen bei der Anwendung der Hypnosetherapie.

Eine Anwendung sollte nicht stattfinden, bzw. im Einzelfall geklärt werden bei:

 

  • Psychotischen Patienten mit Wahnerleben und/oder Halluzinationen.
  • Patienten, die einer stationären Behandlung bedürfen.
  • Bei latenter oder akuter Suizidalität (Selbstmordgefährdung).
  • Wenn eine Akutintervention, also ein sofortiger Behandlungsbeginn notwendig ist.
  • Bei starken Suchterkrankungen (außer Nikotinsucht).
  • Bei Eigen- oder Fremdgefährdung.
  • Wenn nach Aufnahme einer psychiatrischen, psychotherapeutischen oder neurologischen Behandlung seitens des Arztes oder Behandlers ein Einwand gegen Hypnotherapie vorliegt.
  • Bei Anfallserkrankungen, z.B. Epilepsie, Krampfanfällen.
  • Demenzerkrankungen, starke Schwerhörigkeit, Hyperkinesen, massive Atembeschwerden / besonders mit Husten(Erkältungen!!).
  • Extreme Herz- und Kreislaufbeschwerden.
  • Bei Sprach-/Verständnisproblemen (Gesprächstherapie setzt das Verstehen sprachlicher Inhalte voraus)
  • Wenn kein eigener Wunsch nach Veränderung vorliegt (zB die Eltern das Kind oder ein Partner den anderen zur Therapie drängen).