Störungen bei Kindern und Jugendlichen (ab 12 Jahren)

- Verhaltensauffälligkeiten, Schulprobleme

- Schlafprobleme (z.B Alpträume)

- ADHS Aufmerksamkeits-Defizit- (Hyperaktivitäts-) Syndrom

Wie auch bei anderen psychischen Erkrankungen, gibt es für das AD(H)S keinen einfachen Nachweis per Bluttest oder Röntgenbild. Eine fundierte Diagnose beruht auf sehr umfangreichen Untersuchungen und Tests durch einen Arzt (bei Kindern z. B. Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie) und dem Ausschluss von Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik. Jeder wird an sich AD(H)S-typische Verhaltensweisen finden (wie z. B. Unaufmerksamkeit), was nicht bedeutet, dass er an dem Syndrom erkrankt ist.

 

Das AD(H)S beginnt im Kindesalter und kann beim Erwachsenen fortbestehen. Je nach Alter und Geschlecht der Betroffenen und dem Schweregrad der Erkrankung, zeigen sich unterschiedlich stark ausgeprägte Probleme in den Bereichen:

 

Aufmerksamkeit

(z. B. starke Ablenkbarkeit, Vergesslichkeit, geringe Ausdauer)

Impulsivität

(z. B. nicht abwarten können, unvorhersehbares Verhalten, Wutanfälle)

Aktivität

(z. B. Zappeligkeit, nicht still sitzen können, übermäßiges Reden, Ruhelosigkeit)

 

Unterschieden werden drei Typen vom AD(H)S. Beim vorwiegend „unaufmerksamen Typ“ spricht man von ADS, da hier weniger/keine motorische Hyperaktivität beobachtet werden kann.

 

In den letzten Jahren ist das ADH-Syndrom in den Medien sehr präsent. Über die Ursache, die bestmögliche Behandlung/Therapie und die Häufigkeit der Störung, finden sich dort unterschiedliche Erklärungsansätze und Meinungen. Berichtet wird über das ADHS häufig im Zusammenhang mit Verhaltensstörungen und Leistungsproblemen in der Schule. Auf der anderen Seite werden aber auch positive Aspekte des Syndroms beschrieben, wie z. B. Ideenreichtum, Kreativität, Gerechtigkeitssinn und Begeisterungsfähigkeit.

 

Neben anderen Therapieformen findet die Psychotherapie hier Anwendung.