Hypnosetherapie gegen Depressionen

Der Grat ist schmal zwischen seelischer und körperlicher Erschöpfung und einer Depression

Viele meiner Patienten berichten von Negativgedanken und Negativgefühlen, bei denen sie sich oft in selbstzerstörerischen Grübelprozessen erleben, denen sie sich hilflos ausgeliefert fühlen. Wie eine Spirale scheinen dann die Gedanken und abwertenden Gefühle sich gegenseitig zu verstärken und über die Zeit dann auch zu körperlichen Symptomen zu führen. Häufig werden diese Grübelprozesse von Angstgefühlen begleitet, was eine Loslösung aus dem "Teufelskreislauf" zusätzlich erschwert.

 

Wie kann Hypnosetherapie Patienten mit Depressionserfahrung helfen ?

 

Zunächst über eine vertrauensvolle, wertschätzende Kooperation zwischen Ihnen als Betroffener und mir als Therapeut. Aber natürlich auch über diverse psychotherpeutische Behandlungstechniken, die während einer Hypnosetherapie von mir eingesetzt werden um die Grübelneigung zu reduzieren, die Stimmung aufzuhellen, positive Affekte zu stärken und den Selbstwert zu steigern.

 

Auf neuronaler Ebene können Selbstregulierungskräfte (Plastizität des Gehirns) aktiviert werden, die positiven Einfluss nehmen können auf das Stresshormonsystem. Auch können die Betroffenen über Techniken zur Selbsthypnose dann lernen, Gedanken ziehen zu lassen und darüber das Anspannungs- und Angstzentrum des Gehirns, das limbische System, zu regulieren. Hypnose kann helfen, auf Distanz zu gehen zu den depressiven Gedanken und zu einer inneren Harmonisierung und Ausgeglichenheit beitragen.